Philosophie

„Auf keinen Fall soll mein Beruf etwas mit Demenz zu tun haben!“, lautete lange Zeit mein Credo. Hatte ich doch als Kind in den 70ern bei meinem Großvater miterlebt, wie die Krankheit die Persönlichkeit und den familiären Frieden zerstörte.

Dass ich nun doch bei diesem Thema gelandet bin, und dafür brenne, hat mit einer Reihe von Zufällen zu tun. Vor allem aber damit, dass ich heute weiß: Demenz ist kein unlösbares Problem.

Demenz ist eine Form des Altwerdens. Die Erkrankung schließt Lebensqualität und Lebensfreude nicht aus. Zahlreiche moderne Konzepte geben den Pflegenden ein gutes Handwerkszeug, um alltägliche und besondere Situationen zu bewältigen. Meine Lieblingskonzepte heißen Personzentrierte Arbeit, Validation und Humor.

Liebe, Verständnis und Humor sind Bestandteil meiner Seminare. Es geht nicht um starre Konzepte – es geht um Verhaltensweisen, die in der Praxis funktionieren. Es geht um die Wertschätzung gegenüber den betreuten und gepflegten Menschen und die gute Sorge für sich selbst. Es geht darum, dass die Pflegekräfte die Freude an ihrer wichtigen – und nicht immer leichten – Arbeit bewahren können.

Als Erwachsenenbildnerin liegen mir dafür erfahrungs- und kompetenzorientierte Wissensvermittlung am Herzen.

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