Wo kämen wir hin,
wenn alle sagten,
wo kämen wir hin,
und niemand ginge,
um einmal zu schauen,
wohin man käme,
wenn man ginge.

Kurt Marti

 

Ihre Partnerin für Weiterbildungen und neue Projekte 

10 Jahre Convitas stehen für …

… eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis im Bereich Demenz und Pflege. Die besten Theorien und Konzepte nützen nur etwas, wenn sie in den Einrichtungen und Diensten von den Beteiligten umgesetzt werden können. Kleine Veränderungen sollten sofort umsetzbar sein – für größere Maßnahmen müssen alle Beteiligten „ins Boot“ geholt werden.

… wertschätzende und humorvolle Weitergabe von Erfahrungen. Die Pflegenden bekommen in den Seminaren gespiegelt, wo sie schon sehr viel richtig machen. Anerkennung stärkt erwünschtes Verhalten. Und Humor trägt dazu bei, dass die Teilnehmenden bereitwillig Verhaltensweisen hinterfragen können und neue Perspektiven im Alltag leichter verankern.

einen hohen Anspruch an die Qualität der Arbeit. Als Fachberaterin für Geriatrie und Gerontopsychiatrie konzentriere ich mich auf die Gestaltung der Lebensbedingungen für Menschen mit Demenz, die Kompetenzerweiterung der Pflegenden und die Unterstützung pflegender Angehöriger. Seit 2019 bin ich Mitglied im Arbeitsausschuss Qualität der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V

.… Lust an innovativen Projekten, die das Leben im Alter für alle Menschen verbessern – auch für Pflegende. Die Verbindung von Person-zentrierten Konzepten, die dem Expertenstandard entsprechen, und dem Modell der Salutogenese, das den Blick auf Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit richtet, schafft in Raum in dem oft schon vorhandene (aber nicht immer sichtbarer) Potentiale erkannt und umsetzbar werden.

… den Blick auf Machbarkeit und Nachhaltigkeit von Maßnahmen. Durch meine Fähigkeit, Vorhaben „vom Ende her“ zu denken und zu planen, kommen Ihre Projekte zeit- und zielgerecht zum Abschluss. Zugegebenermaßen ist meine Liebe zu innovativen Projekten auch ein sehr egoistischer Punkt in dieser Aufzählung. Denn schließlich werden wir alle älter und gestalten heute die Welt von morgen.

Wann hattest du das erste Mal Kontakt zu einem Menschen mit Demenz?

Als ich etwa 10 Jahre alt war, erkrankte mein Großvater an Demenz. Damals, in den 70er Jahren gab es die Diagnose Alzheimer nicht. Man sprach von Altersstarrsinn oder Verkalkung. Im besten Falle hieß es, der Großvater sei „ein Original“. Dass die Veränderungen, die unsere ganze Familie betrafen, auf eine Demenzerkrankung zurückzuführen waren, habe ich erst durch meine Ausbildung zur Fachberaterin für Geriatrie und Gerontopsychiatrie verstanden.

Was wolltest du werden, als du klein warst?

Ich hatte – ehrlich gesagt – viele Berufswünsche. Eine Zeit lang wollte ich Lehrerin werden, dann Kriminalkommissarin, später Psychologin und Schriftstellerin. Ich finde in meinem heutigen Beruf ganz viele Facetten aus diesen Wünschen wieder.

Ist das vielleicht der Grund, warum ich meine Arbeit so liebe?

Welche Hobbys hast du?

In meiner Freizeit fotografiere ich gern Details, die kleine Geschichten erzählen können. Fast alle Fotos der Webseite sind auf diese Weise entstanden. Vor einigen Jahren habe ich begonnen, die Geschichte meiner Familie zu erforschen. Dabei konnte ich nicht nur die Linie meiner Vorfahren bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen, sondern habe tatsächlich eine Großcousine in Amerika kennengelernt.

Betätigst du dich ehrenamtlich?

Seit 2012 bin ich Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Radebeul – Meißner Land e.V. Im Jahr 2016 haben wir für unsere Arbeit den sächsischen Selbsthilfepreis (vdek) bekommen. In einem anderen Verein habe ich als Kassenprüferin einmal jährlich eine wichtige Aufgabe. Außerdem bin ich Mitbegründerin eines offenen Gesprächskreises für Kriegsenkel*innen, den ich gemeinsam mit Sabine Schmerschneider (EEB Sachsen) und Hansi-Christiane Merkel (Familienberatung) ehrenamtlich organisiere.

Was würdest du tun, wenn du einen Tag lang Bundeskanzlerin wärest?

Ich wäre lieber Gesundheitsmininsterin 😉 und würde dann dafür sorgen, dass das Ansehen der Pflege-Arbeit in Deutschland steigt. Dazu gehört – neben einer angemessenen Bezahlung der Beschäftigen und einem Personalschlüssel, der eine zufriedenstellende Versorgung Pflegebedürftiger erlaubt – auch, dass ein positiveres Bild über den Pflegeberuf vermittelt wird.

Allerdings glaube ich auch, dass es gar nicht so leicht ist, Ministerin oder Kanzlerin zu sein.

Eva Helms

Alexanderstraße 4
01324 Dresden

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+49 173 4433266
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